Eine Ablehnung durch den Medizinischen Dienst (MD) ist kein Grund zur Panik. Mit fristgerechtem Widerspruch und einer präzisen ärztlichen Stellungnahme lassen sich viele Entscheidungen revidieren.
Fristen wahren
Ab Zustellung des Ablehnungsbescheids hast du genau vier Wochen Zeit, schriftlich und fristwahrend Widerspruch einzulegen - zunächst auch ohne ausführliche Begründung.
Akteneinsicht und Gegenargumentation
Fordere das Gutachten des MD an. Häufig wird behauptet, es gäbe noch nicht ausgeschöpfte Therapiealternativen.
Dein Arzt sollte das Gutachten Punkt für Punkt widerlegen und medizinisch begründen, warum die genannten Alternativen in deinem konkreten Fall ungeeignet oder kontraindiziert sind.
Dranbleiben lohnt sich
Ein gut begründeter Widerspruch mit belastbarer ärztlicher Dokumentation erhöht die Erfolgsaussichten deutlich. Im Zweifel kann eine sozialrechtliche Beratung sinnvoll sein.